Also warum nutzen nicht mehr die Daten, die Ihnen zur Verfügung stehen?
Beginnen wir mit etwas, das vielleicht überraschend klingt.
In Europa sind bereits viele Flotten mit vernetzten Fahrzeugen, die Daten senden und empfangen können, unterwegs. Tatsächlich haben rund 40% aller Unternehmen vernetzte Fahrzeuge in ihrer gesamten Flotte oder einem Teil davon. Und bei Neufahrzeugen ist die Zahl sogar noch höher: Nahezu 90% der in Europa verkaufen neuen PKW und Transporter sind bereits ab Werk technisch vernetzt.
Bei all dieser Konnektivität würde man also erwarten, dass Fuhrparkmanager über eine Fülle an relevanten Daten und Auswertungen verfügen.
Doch in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild.
Viele Flotten sind zwar vernetzt – aber deutlich weniger arbeiten wirklich datenbasiert.
Vernetzt zu sein bedeutet noch keinen Mehrwert
Für viele Fuhrparkmanager klingt „vernetztes Fahrzeug“ nach einem gelösten Problem. Das Fahrzeug hat ein Modul und es werden Daten erzeugt – fertig.
Doch hier liegt der entscheidende Punkt: Dass Daten irgendwo vorhanden sind, heißt noch lange nicht, dass sie dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.
In der Praxis stehen Flottenmanager vor Fragen wie:
Wo sind die Daten überhaupt verfügbar?
Wem gehören sie?
Können wir auf die Daten über verschiedene Fahrzeugmarken hinweg zugreifen?
Und am wichtigsten: wofür sollen wir sie eigentlich nutzen?
Diese Lücke zwischen „Wir haben Daten“ und „Wir nutzen Daten“ ist der Bereich, in dem aktuell viel Potenzial verloren geht.
Warum Flottendaten oft ungenutzt bleiben
Oft geht es nicht darum, dass Fuhrparkmanager kein Interesse haben oder Daten aus Zeitgründen nicht analysieren und nutzen können. Meist liegen die Gründe in ganz praktischen Hürden.
1. Die Daten sind verstreut
OEM-Portale, Leasing-Plattformen, Tabellen, separate Systeme für Kraftstoff, Service und Routenplanung: Wenn Daten auf verschiedensten Plattformen und in Dateien liegen, ist es schwierig, das Gesamtbild zu erkennen. Und noch schwieriger, darauf zu reagieren.
2. Zu viele Daten, zu wenig Übersicht
Moderne Fahrzeuge erzeugen enorme Datenmengen. Doch mehr Daten führen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Ohne klare Kennzahlen werden Dashboards schnell unübersichtlich und bringen wenig Nutzen.
3. Der Zugriff ist nicht immer einfach
Auch wenn Fahrzeuge vernetzt sind, kann der Zugang zu relevanten Daten eingeschränkt, verzögert oder an markenspezifische Systeme gebunden sein. Gerade bei gemischten Flotten wird das schnell komplex.
4. Daten sind nicht Teil der täglichen Routine
Wenn Einblicke nicht regelmäßig geprüft werden – oder keinen klaren Bezug zu Kosten, Sicherheit oder operativen Abläufen haben – geraten sie schnell in den Hintergrund. Nicht, weil sie sie unwichtig sind, sondern weil das Tagesgeschäft Priorität hat.
Wie Flottenmanager wirklich von Fahrzeugdaten profitieren
Die Flotten, die Daten tatsächlich erfolgreich nutzen, versuchen meist nicht, alles auf einmal abzudecken. Stattdessen konzentrieren sie sich auf einige wenige Bereiche, die direkten Einfluss auf das Unternehmen haben:
Kosten – Kraftstoff- oder Energieverbrauch, Leerlaufzeiten, ineffiziente Routen
Wartungen – weniger Ausfälle, bessere Serviceplanung
Sicherheit – riskantes Fahrverhalten, weniger Unfälle
Auslastung – werden Fahrzeuge möglichst effizient eingesetzt?
Diese Kernthemen sind keine “Nice-to-have“-Daten, sondern wirken sich direkt auf das Betriebsergebnis aus.
Vor allem benötigen sie dafür nicht alle verfügbaren Informationen, sondern nur einige zentrale Daten, möglichst übersichtlich aufbereitet.
Das große Potential für Flotten in Europa
Ein besonders spannender Punkt bei dem Thema ist die Tatsache, dass vernetzte Fahrzeuge zunehmend zum Standard und nicht mehr zur Ausnahme werden; doch Fahrzeugdaten sinnvoll zu nutzen, bleibt weiterhin ein Wettbewerbsvorteil.
Das bedeutet: Flottenmanager, die Daten im Arbeitsalltag nutzen, anstatt nur ab und an in Berichte zu schauen, sind klar im Vorteil, wenn es darum geht:
Kosten zu kontrollieren
Sicherheit zu verbessern
Ausfallzeiten zu reduzieren
Sich auf Elektrifizierung und Berichtspflichten vorzubereiten
Oder in anderen Worten: Die Technologie ist bereits vorhanden. Der Mehrwert entsteht durch ihre richtige Nutzung.
Der Umstieg von „Vernetzt“ zu „Datenbasierte Entscheidungen“
Wenn Sie mehr aus Ihren Fahrzeugen herausholen möchten, ist ein einfacher Ansatz oft am wirkungsvollsten:
Beginnen Sie mit wenigen klaren Zielen, anstatt mit dutzenden Kennzahlen
Bündeln Sie Daten an einem zentralen Ort
Konzentrieren Sie sich auf Daten, die auch zu konkreten Maßnahmen führen
Beziehen Sie relevante Daten regelmäßig in Besprechungen rund um Ihren Fuhrpark ein – nicht nur als Nebenprojekt
Sie brauchen keine perfekten Daten. Nur nützliche.
Wie EcoLink hier ansetzt
EcoLink wurde genau für die hier beschriebene Herausforderung entwickelt.
Die Lösung verbindet sich direkt mit der im Fahrzeug integrierten Technologie und macht aus vorhandenen Fahrzeugdaten klare, nutzbare Informationen. Ganz ohne Einbau von Hardware, Werkstatttermine und Ausfallzeiten.
Sie benötigen keine Bordcomputer oder Kabel mehr und erhalten die meistgenutzten Daten Ihrer Fahrzeuge in einer zentralen Plattform.
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